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Über mich 

Hey, ich bin Simon, 37 Jahre alt und in der Nordeifel (Schleiden) aufgewachsen. Hunde haben mich schon immer fasziniert, ob in der Familie, bei Freunden oder Ferienhunde, auf die ich aufpassen durfte.
Den Wunsch, einen eigenen Hund zu halten, konnte ich mir aus Vernunftgründen lange Zeit nicht erfüllen.
2019 war es dann endlich so weit: Mein eigener Hund zog ein.
Ein paar Jahre später veränderten sich meine Lebensumstände, aus dem gemeinsamen Hund wurde ein „Trennungskind“. Nachdem ich ihn anfangs noch gelegentlich sehen konnte, verlief auch dieser sporadische Kontakt mit der Zeit im Sande.
Doch der Alltag ohne Hund fehlte mir sehr. Also meldete ich mich kurze Zeit später im Tierheim als Gassigänger an.

 

Dort hatte ich nicht nur wieder regelmäßig Kontakt zu Hunden, sondern lernte auch meine Hündin Romy kennen. Anfangs war es mir aus beruflichen Gründen nicht möglich, sie bei mir aufzunehmen. Doch ich organisierte meinen Arbeitsalltag neu, ermöglichte mir mehr Homeoffice und schließlich wagte ich den Schritt: Ich adoptierte Romy.

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In einem meiner Praktika begegnete mir mein zweiter Hund: Yago, ein altdeutscher Hütehund. Eine Arbeitsrasse, vom Typ her ganz anders als Romy, aber ebenso besonders. Yago wurde gefunden, und über seine Vergangenheit weiß man wenig. Es ist sehr wahrscheinlich, dass er in einer Familie aufgewachsen ist, in der er nie gelernt hat, zur Ruhe zu kommen. Er ist ein extrem reizoffener Hund mit fehlgeleitetem Beutefangverhalten: Er reagierte stark auf Bewegungsreize wie Autos, Fahrräder, Jogger, Motorräder und Pferde, die er versuchte zu jagen.


Auch Aggressionsthematiken spielten eine Rolle. Doch was ihn besonders herausfordernd machte, war sein feines Gespür für meine Stimmung. Anders als Romy, die eher bei sich blieb, spiegelt Yago sehr stark mein eigenes Befinden, was mir auf eine ganz neue Art gezeigt hat, wie fein Hunde auf uns Menschen reagieren. Für mich war und ist er ein echtes Lerngeschenk:

Romy brachte einige „Baustellen“ mit: Sie war sehr umweltunsicher, ängstlich und misstrauisch, besonders gegenüber Männern. Trotzdem (oder gerade deshalb) fanden wir zueinander. Sie hat mich gefordert, aber auch vieles gelehrt. Durch sie wurde mein Interesse für Hundeverhalten noch größer, weil ich ihr gerecht werden wollte. Ich begann, regelmäßig Seminare zu besuchen, absolvierte Fortbildungen und entschied mich schließlich für eine fundierte Hundetrainerausbildung.

 

Damit fing die Reise aber gerade erst an. Ich habe jede freie Minute genutzt, um praktische Erfahrung zu sammeln, durch Praktika in Hundeschulen, in Tierheimen mit schwierigen Hunden und in Hundepensionen, die sich auf die Resozialisierung von Tierheimhunden spezialisiert haben. Die Arbeit mit so vielen verschiedenen Hunden hat mir gezeigt: Verhaltensprobleme lassen sich nicht pauschal lösen. Man muss genau hinschauen, individuell arbeiten und flexibel denken.

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Durch ihn habe ich nicht nur viel über Impulskontrolle, Frustrationstoleranz und individuelle Bedürfnisse gelernt, sondern auch darüber, wie es sich anfühlt, mit einem Hund zu leben, der sehr schnell reagiert, schwer zur Ruhe kommt und mit starken inneren Spannungen zu tun hat. Dieses Wissen hilft mir heute enorm im Training, besonders im Umgang mit sensiblen und „schwierigen“ Hunden.

 

Beide Hunde, Romy und Yago, haben mich auf ihre ganz eigene Weise geprägt. Ebenso all die Hunde, mit denen ich in Tierheimen, Hundepensionen und Trainingssituationen arbeiten durfte. Auch die Dogwalker*innen, Trainer*innen und inzwischen Freunde, bei denen ich mitlaufen und fachsimpeln durfte, haben meinen Weg bereichert. Meine Faszination für Hunde ist ungebrochen, deshalb habe ich bis heute nicht aufgehört, mich weiterzubilden.

Fort- und Ausbildungen
 

Ausbildungen:

  • Ausbildung zum Mantrailing-Trainer

  • Train-the-Trainer-Zertifikat: Effektive und kundenorientierte Gestaltung von Trainings und Seminaren

  • Zweijährige, abgeschlossene Ausbildung zum Hundetrainer 

    • Umfang: 14 Praxisseminare und 41 Theorievorträge

    • Zulassung nach § 11 Abs. 1 Nr. 8f des Tierschutzgesetzes (TierSchG)
       

Zusätzliche Fortbildungen & Seminare:

  • Erste Hilfe beim Hund

  • Ganzheitliches Hundetraining

  • Angreifende Hunde

  • Resilienz und Rasse

  • Hundeverhalten in der Gruppe beobachten und einschätzen

  • Hunde einschätzen

  • Immer mit der Ruhe – Frust- und Impulskontrolle

  • Der Hütehund und seine Eigenheiten

  • Praktikumswoche: Umgang und Arbeiten mit aggressiven Hunden

  • Hundegruppen – beobachten, einschätzen, eingreifen

  • Orientierung am Menschen

  • „Zwickt er oder beißt er?“ – Wenn Hunde Zähne zeigen

  • Erziehungsdefizite und Aggressionsverhalten

  • Verhaltensformen – beobachten, zuhören, Fragen stellen

  • Essenz der Verbindung

  • Individualdistanz – Auswirkungen und Probleme im Außenbereich

  • Distanzkontrolle

  • Die Kunst des Anleitens

  • ...und viele weitere Themen

Weitere Lernquellen:

  • Teilnahme an zahlreichen Webinaren

  • Fachliteratur und Bücher

  • Hunderte Stunden Praktika in Hundeschulen, Tierheimen, bei Dogwalkern und in Hundepensionen

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